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| 1946 - 1968 |
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1954 | |
Wolfgang Hildesheimer: »Prinzessin Turandot«Hildesheimers Welt in grotesker Verzerrung. |
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Dylan Thomas: »Unter dem Milchwald« NWDR 60 verschiedene Stimmen (u.a. Inge Meysel) zeichnen ein lyrisch bestimmtes Bild vom wahren Leben, dem Alltag einer kleinen Stadt an der Meeresküste. »Es ist Frühling, mondlose Nacht in einer kleinen Stadt, sternlos und bibelschwarz ...« Das Tonband förderte das Hörspiel! Zum Beispiel konnten die Dutzenden Stimmen im »Milchwald« durch das Tonband realisiert werden, was zuvor nur durch äußerste Disziplin bei der Produktion zu erreichen gewesen wäre. |
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| »Schon jetzt ist in manchen Funkhäusern die Angstzensur ausgebrochen.
Sie besteht darin, dass man jedes mögliche Risiko umgeht, vermeidet
oder ausschaltet. Die Angestellten wagen es nicht, unangenehm aufzufallen,
man könnte sie sonst bei irgend einer passenden Gelegenheit abhalftern
natürlich mit einer ganz anderen Begründung.« (Quelle: Günter Sawatzki Tagesproblem des Hörspiels) |
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| 25. Mai Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) entsteht und wird aus dem NWDR herausgelöst. |
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1955 | |
| 7 Millionen Menschen schalten den NWDR ein. Davon hören 2,5 bis 3,7 Millionen Rundfunkteilnehmer Hörspiele. 95 Hörspieltermine des NWDR im Jahr mit 30-35 Neuproduktionen. Insgesamt produzieren alle ARD Sender zusammen 350 Neuproduktionen Die Hälfte der Inszenierungen sind Theatertexte und ausländische Texte oder Neuinszenierungen alter Texte wenig originäre Texte für das Hörspiel. |
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| In Kooperation zwischen NDR und SDR werden viele neue Hörspiele gleichzeitig herausgebracht. Aber nicht wie heute in Gemeinschaftsproduktion, sondern es werden gleichzeitig zwei verschiedene Inszenierungen produziert. | ||
L. Ahlsen: »Philemon und Baucis« |
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| Ein Hörspiel ist im Schnitt 100 Minuten lang bis zum Jahr 2000 sinkt die durchschnittliche Länge eines Hörspiels auf 45 Minuten. | ||
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1956 | |
Marie Luise Kaschnitz: »Der Zöllner Matthäus«Kaschnitz: »Ich habe meine ersten Hörspiele nur als Fingerübungen betrachtet, und zwar als Fingerübungen für ein Theaterstück. Später habe ich gemerkt, dass für das Hörspiel andere Gesetze gelten und dass man sich auf diese Weise niemals auf die Bühne hinaufklimpern kann. Im Hörspiel darf man, meiner Ansicht nach, lyrisch und episch sein. Deswegen und weil es mir, wie gesagt, Freude macht, Dialoge zu schreiben, bin ich beim Hörspiel geblieben. Es ist auch sehr reizvoll, dass das Hörspiel nur auf das Wort gestellt ist und dass man historische und biblische Gestalten reden lassen kann, ohne damit bestraft zu werden, dass man sie eines Tages in Brustpanzern und damit wallenden Gewändern auf der Bühne erblicken muss.« |
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Friedrich Dürrenmatt: »Die Panne« |
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Francis Durbridge: »Paul Temple und der Fall Gilbert«Temple Reihe von 1949-1962 und 1967 der Gassenfeger der 50er Jahre. |
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| 27. November Der Saarländische Rundfunk (SR) entsteht. |
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1958 | |
Ingeborg Bachmann: »Der gute Gott von Manhattan«»Der Schriftsteller und das ist seine Natur wünscht sich Gehör zu verschaffen. Und doch erscheint es ihm eines Tages wunderbar, wenn er fühlt, dass er zu wirken vermag. Umso mehr, wenn er wenig Tröstliches sagen kann von Menschen, die des Trostes bedürftig sind, wie nur Menschen es sein können: verletzt, verwundet und voll von dem großen, geheimen Schmerz, mit dem der Mensch vor allen anderen Geschöpfen ausgezeichnet ist.« (Quelle: Ingeborg Bachmann: Auszug aus der Rede anlässlich der Verleihung des Hörspielpreises der Kriegsblinden 1958 an Ingeborg Bachmann) |
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Wolfgang Hildesheimer: »Prinzessin Turandot«