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DRS: Hörgenuss mit «Kleine Welten» |
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Von Mitte März bis Mitte Mai Neuproduktionen und Archivaufnahmen.
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Hörspiele, die Strassenfeger vergangener Zeiten, fristeten
lange Zeit ein Dornröschendasein.
Radio DRS1 bietet mit der Hörspielreihe «Kleine Welten»
knapp einstündige Hörerlebnisse für jeden Geschmack an. Es
sind 13 unterschiedliche Produktionen, die entweder Montags zwischen 14
und 15 Uhr oder dann am Freitagabend von 20 bis 21 Uhr gesendet werden.
Elf Wochen lang werden Geschichten erzählt. Geschichten aus der Welt
der Politik, Familie, Arbeit, Liebe oder Landwirtschaft.
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Sechs der 13 Beiträge sind Neuproduktionen von SR DRS,
der Rest sind kleine Kostbarkeiten aus dem DRS-Hörspiel-Archiv, die
vielleicht in dem einen oder andern Fall ein Wiederhören möglich
machen. Zum Beispiel mit Heinrich Gretler und Margrit Rainer. («Steibruch»
von Albert J. Welti am 19. März) Ergänzt wird die Reihe mit spannenden
Hörspielbeiträgen aus Deutschland.
Familiendrama und Historienspiel
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«Kleine Welten» wird am 12. März eröffnet
mit «Das Leben ist viel zu kurz, um offene Weine zu trinken»
von Guy Krneta. Es ist ein subtiles Kammerspiel über die Einsamkeit
jedes Einzelnen und die Erleichterung, ein Gegenüber zu haben. Und
sei es auch nur für eine Nacht. Es ist ein scharfsinniger, witziger
Dialog zweier ungleicher Männer, die doch Gemeinsamkeiten entdecken.
Andreas Sauter hat mit «Liza» ein leider realitätsnahes
Stück geschrieben über Schuld und Versäumnis: Eine (zu) junge
Mutter kommt mit ihrer Aufgabe nicht zurecht und lässt ihr Kind im
Stich. (16. März) Beat Sterchi erzählt in seiner berndeutschen
Version einer Arbeitslosen-Geschichte des australischen Dramatikers Daniel
Keene von Eugen, der Steinhauer von Beruf ist und bedingt durch seine Arbeitslosigkeit
zunehmend in die Isolation abgleitet. («Schäri, Schtei, Papier»
26. März). Margret Nonhoff hat eine Geschichte des amerikanischen Bestseller-Autors
David Guterson übersetzt und erzählt von Paul, dessen Eltern mehr
am Whirlpool interessiert sind als an ihrem Sohn. («Piranhas»
am 20. April)
Emil Zopfi dramatisiert am 23. April in «Dürlers Fall»
ein eigenes Historienspiel, in dem er die Erstbesteigung des Tödi und
den Züriputsch von 1839 zu einer ganz privaten Geschichte verwebt.
Buschi Luginbühl schliesslich lädt dazu ein, in einer Hörspielbearbeitung
den ersten Schweizer Kriminalschriftsteller Carl Albert Loosli zu entdecken.
«Schattmattbauern» wird am 30. April, 7. und 14. Mai gesendet.
(rei) |
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