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Hörspiel des Monats April 2007
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»Tod eines Praktikanten« von René Pollesch, Produktion:
DLR Kultur.
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Inhalt
"Ich will das hier nicht aus Liebe machen! Und wenn ich mich so umsehe,
dann wird mir klar, ich kann das auch nicht wegen Geld machen. Also weshalb
mach' ich das dann?" Die un(ter)bezahlten Praktikanten in ihren prekären
Arbeitsverhältnissen mit der Hoffnung auf den Traumjob sind ratlos.
Es gibt da jetzt eine Petition im Netz und eine Anhörung im Bundestag.
Aber wer spricht denn dann eigentlich für wen? Und vor allem - was
bleibt dabei im Dunkeln? |
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Aus der Begründung der Jury der Deutschen Akademie
der Darstellenden Künste:
»Polleschs Hörspiel handelt davon, dass Lügen wichtiger
sind als die Wahrheit, weil wir in Wahrheit alle belogen werden wollen.
Es gibt einen glitzernden Strudel falscher Glücksversprechen, aber
keinen Plot: »Du bist immer im Vorteil, du erzählst dir nichts.«
Der Praktikant wird konsequenterweise gar nicht dargestellt, er ist von
Anfang an tot. Die Frage nach dem »wirklich gelebten Leben«
löst sich in hektischer Rede und Widerrede der drei Frauenstimmen auf.
Alles ist gleich gültig in einer Welt, in der Angst nicht mehr Bedeutung
hat als die Bestellung von 30 Plasmafernsehern im Internet.» |
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René Pollesch
1962 in Friedberg geboren, Theaterautor und Regisseur an vielen deutschsprachigen
Bühnen. 2006 zum zweiten Mal Mülheimer Dramatikerpreis für
sein Stück »Cappuccetto Rosso«. Für Deutschlandradio
Kultur entstand von 1999 bis 2002 die Heidi Hoh Trilogie. |
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