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Hörspiel des Monats Februar
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»Ich bin schon nicht mehr hier«. Text und Regie: Daniela
Kletzke. (RB/DLR Kultur)
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Inhalt
Hörspiel nach Gedichten und Briefen von Theodor Kramer
Der österreichische Dichter Theodor Kramer fällt 1938 unter Publikationsverbot.
Er ist 41, ein aktiver Sozialist jüdischer Herkunft. Ein Chronist seiner
Zeit will er sein, auch 1938 schreibt er schnell und scharf jeden Tag ein
Gedicht.
Wien, die Stadt der Kneipen und Freunde, verwandelt sich in eine Kulisse
voller Bedrohungen. 1939 gelingt ihm die Flucht. |
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Aus der Begründung der Jury der Deutschen Akademie
der Darstellenden Künste:
»Theodor Kramer (1897-1958) war mit fast 9000 Gedichten einer der
produktivsten Lyriker der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er beschäftigte
sich maßgeblich mit Randgruppen, blieb aber in seiner Kunst weitgehend
traditionellen Formen verpflichtet.
Daniela Kletzkes Hörspiel konzentriert sich auf Kramers Lebensphase
1938-43 und zeigt die Bemühungen des Sozialisten und Juden, der NS-Diktatur
im gleichgeschalteten Österreich zu entrinnen und sein Leben wie auch
sein weit verstreutes Werk zu bewahren. Sie zeichnet eine in aller Widersprüchlichkeit
schlüssig nacherfundene Figur, die über den Typus des (inneren)
Emigranten und entwurzelten Künstlers hinaus authentisch wirkt. Dank
Kletzke ist Kramer wieder hier.» |
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