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Hörspiel des Monats Januar 2007
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»Träume« von Günter Eich
Regie: u.a. Sven Stricker, Beate Andres| Produktion: NDR
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Inhalt
Anlässlich des 100. Geburtstages von Günter Eich haben NDR Hörspielchef
Norbert Schaeffer und fünf junge Regisseurinnen und Regisseure - Beate
Andres, Simona Ryser, Alexander Schuhmacher, Bernadette Sonnenbichler und
Sven Stricker - den Hörspielklassiker »Träume« neu
interpretiert. NDR Kultur hat die aufwendig inszenierte, gut 80-minütige
Neuproduktion am 31. Januar urgesendet.
Das Hörspiel besteht aus fünf Szenen, in denen fundamentale
Ängste, wie etwa die militärische Aufrüstung und die Furcht
vor einem Atomkrieg, in surrealen Alpträumen aufgegriffen werden.
Als das Funkstück 1951 erstmals gesendet wurde, gab es eine Welle
empörter Anrufe. Aus den damaligen Höreranrufen schuf Hans Schüttler
eine Klangkomposition als Epilog zur Neuinszenierung.
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Aus der Begründung der Jury der Deutschen Akademie
der Darstellenden Künste:
»Die sparsame akustische Inszenierung von Eichs heute noch aktuellen
Visionen verstärkt ihre beklemmende Wirkung. Die eigentliche Kunst
ist, eine abstrakte und wenig gegenständliche Bedrohung so zu illustrieren,
dass sie fassbar wird. Das gelingt Eich trotz oder gerade wegen einer ins
Surrealen getriebenen Handlung -- und die Neuinszenierung setzt die in Eichs
Sprache angelegte Methode auch formal kongenial um. Ein gutes und gleichermaßen
fürchterliches, ein fürchterlich gutes Hörspiel.» |
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Günter
Eich | Hörspiel
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