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Hörspiele zum Herunterladen: WDR3 |
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mp3 Download ab sofort möglich
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Jeden Monat wird das in der Sendung »WDR 3 open: pop
drei« ausgestrahlte Hörspiel auch als Download im mp3-Format
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»Stadt, Land, Fisch« von Paul Brodowsky
Download

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»Meyerfeldt Wüsten« von Edgar
Lipki
Download
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»Nicht Himmel. Nicht Hölle«
von Friderike Vielstich
Download
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zum
WDR-Download  |
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geschrieben von Sven Scherz-Schade, 27.08.2007
Ich denke, bei all den modernen und hervorragenden Veröffentlichungsmöglichkeiten, die sich dem Hörspiel heute bieten, sollten wir uns nicht auf Vergleiche mit den antiken Verwertungspraktiken der Römer einlassen. Selbstverständlich sollen Autoren, deren Werke irgendwo zusätzlich publiziert werden, auch zusätzlich bezahlt werden. Viele ARD-Anstalten zahlen einen so genannten Online-Zuschlag. Der WDR ist da - sowie ich informiert bin - ebenso wie DeutschlandRadio vorbildlich. Man muss bedenken, dass andere öff.-rechtl. Sender ihre Hörspiel-Redaktionen "aus Kostengründen" (ha, ha, ha!) komplett abgeschafft haben.
Dass durch die Möglichkeit des Downloads die für das Einkommen der Künstler so wichtigen Wiederholungen eines Tages wirklich überflüssig sein könnten, ist allerdings in der Tat ein großes Problem - eine Folgeerscheinung der Digitalisierung. Um den Wegfall der Wiederholungen und Übernahmen bei den Autoren finanziell auszugleichen, bedarf es mit den Sendern eine harte tarifrechtliche Auseinandersetzung. Dazu braucht es - ich sehe das jedenfalls so - eine starke Gewerkschaft und eine starke Fan-Gemeinde des Hörspiels, die den deutschsprachigen Rundfunksendern immer wieder klar macht: Das Hörspiel ist erwünscht. Wir wollen das! Und wer es noch nicht weiß: Das Hörspiel ist die schönste Literatur-Gattung überhaupt.
geschrieben von hörervonhörspielen, 23.07.2007
Wie jedes Hörspiel wird wohl auch dieses durch den Sender bzw. den (Hör)verlag bezahlt worden sein. Die Zahl der Herunterladungen würde /wird vielleicht endlich die Abfrage ein wenig transparenter machen, wieviele Hörer und Hörerinnen es eigentlich zu dieser Sendung gibt. Ganz früher bei den Römern gab es übrigends grundsätzlich kein Entgelt für den Autoren, der deswegen trotzdem kein Tor war. "Herunterladen" ist hier ja wohl nur die modernere Form der früher vielleicht mit einem Tonband aus dem Radio aufgenommenen Sendung mit dem Vorteil, Zeit und Ortsunabhängiger zu sein, wodurch auch die Produktion ggf. einen größeren Zuhörerkreis erreicht!
geschrieben von Cornelius Sternberg, 01.07.2007
Wird der Autor für dieses Download bezahlt?
Wenn Ja, wieviel bekommt er?
Wenn Nein, warum bekommt er nichts?
Wird der Regisseur bezahlt?
Werden die Schauspieler bezahlt?
Die Musiker und der Komponist, sofern es einen gibt.
Ist dies vielleicht ein erster Schritt zur Abschaffung der Wiederholungen und Übernahmen?
Ist es klar, dass Wiederholungen und Übernahmen die Hälfte der Einkommen von Freischaffenden ausmachen?
Fragen. Nur Fragen.