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Bücher
 
  Friedrich Knilli: Das Hörspiel. Mittel und Möglichkeiten eines totalen Schallspiels link.gif
1961, Stuttgart
 
   
Der Autor Friedrich Knilli setzt sich in diesem Aufsatz mit dem "Schallspiel" auseinander, das er zunächst vom Hörspiel abgrenzt. Das herkömmliche Hörspiel ist Knilli zufolge sehr sprachlastig, wogegen das Schallspiel experimentell mit Geräuschen und Tönen arbeitet. F. Knilli stellt die verschiedenen Elemente des Schallspiels und ihre Besonderheiten (Geräusch, Ton, Stimme) vor und geht auf technische Hilfsmittel der damaligen Zeit und ihre spezielle Verwendung und Möglichkeiten ein (Studio, Mikrofon, Verstärker, Regler, Sonovox, künstlicher Kehlkopf...Stereofonie und Magnettongerät).
 
   
 
  Heinz Schwitzke: Das Hörspiel link.gif
1963, Köln
 
   
Schwitzke ›der Papst‹ des literarischen Hörspiels (leitete von 1953-1964 das Hörspiel des NWDR), umreißt an Hörspiel-Beispielen die Geschichte und Dramaturgie des Hörspiels von den Anfängen 1923-1963. Schwitzke ist der Verfechter der »inneren Bühne im Kopf«; Geräusch und Musik als bloße Hervorhebung, Unterstreichung des Wortes, aber keine eigenständige Mittel (wie im Neuen Hörspiel).
 
   
 
  Eugen Kurt Fischer: Das Hörspiel. Form und Funktion link.gif
1964, Stuttgart
 
   
Der Verfasser dieser Schrift hat die Entwicklung des deutschen Rundfunks seit seinen Anfängen vor vierzig Jahren miterlebt. Das Hörspiel stand im Mittelpunkt seiner Beobachtungen und Bemühungen als Autor, Programmgestalter, Dramaturg, Spielleiter, Beobachter der Hörermeinung, als Kritiker und Hochschullehrer. So hat er Gelegenheit gehabt, sich mit der neuen Kunstform, die mehr und im Grunde etwas anderes ist als Literatur, von allen nur denkbaren Gesichtspunkten her auseinanderzusetzen. Er hat das Nebeneinander der frühen Ansätze miterlebt und das ewige Experiment, die Einwirkungen der wechselnden Rundfunkordnungen und den keineswegs ungünstigen Einfluß, den der rasche Aufschwung des Fernsehens auf das Hörspielschaffen ausgeübt hat. Er hat dieses Buch in der Überzeugung geschrieben, dass das Hörspiel in Deutschland noch eine Zukunft hat, weil es in seinen reinsten Formen in Bezirke vorzustoßen verrmag, die den anderen Medien nicht im gleichen Maße zugänglich sind.
 
   
 
   

 
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