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  Hans-Jürgen Krug: Kleine Geschichte des Hörspiels link.gif
2003
 
   
Seit 1978, als Würffels »Das deutsche Hörspiel« erschien, gab es kein Buch mehr zur deutschen Hörspielgeschichte.
Hans-Jürgen Krugs 166seitiges Werk teilt nun die Geschichte des Hörspiels in 4 Zeiträume ein:
I.) 1923-1929: Zwischen Radio und Kultur
II.) 1929-1968 Literarische Blütezeiten
III.) 1968-1985 Literatur oder Akustik
IV.) 1985-2003 Kultur und Unterhaltung
Krug versteht es die Geschichte des Hörspiels präzise einzuordnen.
Er stellt die Hörspiele in den geschichtlichen Kontext, bezieht beispielhaft Hörspiele ein, verweist auf die zeitgenössischen Hörspielmacher und stellt kluge Bezüge zu theoretischen Texten zum Hörspiel her.
Ein lesenswertes Buch, zumal (endlich) die aktuellen Hörspiele und die jüngere Hörspielgeschichte berücksichtigt werden.
 
   
 
  Thomas Bräutigam: Hörspiel-Lexikon link.gif
2005
 
   
Aus 80 Jahren Hörspielgeschichte (1924–2004) hat Thomas Bräutigam für sein Lexikon um die 400 Werke ausgesucht, die es geschafft haben, rein quantitativ zu wirken – sie wurden mehr als einmal gesendet.
Das »Hörspiel-Lexikon« enthält Beispiele von der Frühphase der 20er-Jahre über die »Blütezeit« der 50er-Jahre mit bedeutenden Autoren wie Günter Eich, Friedrich Dürrenmatt, Alfred Andersch, Wolfgang Hildesheimer oder Dylan Thomas bis zur zeitgenössischen intermedialen »Radio Art«. Die einzelnen Artikel des Lexikons enthalten Produktionsdaten, Inhaltsangaben, interpretatorische Hinweise und hörspielgeschichtliche Einordnungen, sowie Angaben zu Text- und Tonträger-Editionen und zur weiterführenden Literatur. Ein biografischer Anhang informiert über mehr als 300 Autoren, Regisseure, Komponisten und Sprecher.
 
   
 
  Elke Huwiler: Erzähl-Ströme im Hörspiel link.gif
2006
 
   
»Die vorliegende Studie fokussiert genau auf die Eigenständigkeit des Hörspiels und tritt für sie ein.«
In dieser Studie wird eine Narratologie des Hörspiels erarbeitet, die sämtliche dieser elektroakustischen Kunstform zur Verfügung stehenden Mittel einbezieht. Dabei wird von einem Hörspiel-Verständnis ausgegangen, das diesem eine Eigenständigkeit als Kunstform zugesteht und es nicht als Literatur betrachtet. Die Autorin beschreibt [...] systematisch die narrativen Aspekte eines Hörspiels und zeigt in zahlreichen Analysebeispielen auf, wie hier mit Hilfe spezifisch auditiver und technischer Mittel Geschichten erzählt werden. Als Grundlage dienen Hörspiel-Adaptationen nach literarischen Vorlagen aus der gesamten Rundfunkgeschichte. Die Studie zeigt dabei auf, dass es vom erzähltheoretischen Standpunkt aus keinen Grund gibt, an der grundsätzlichen Unterscheidung zwischen Adaptationen und sogenannten Original-Hörspielen, von der in der Hörspielforschung nach wie vor ausgegangen wird, festzuhalten.
Hörspiele erzählen durch medienspezifische Mittel Geschichten, und die vorliegende Studie zeigt einen Weg auf, wie diese Kunstform adäquat narratologisch analysiert werden kann.
 
   
 
  Frank Schätzlein: Hörspiel-Bibliographie link.gif
2006
 
   
Aktuell gehaltene Hörspiel-Bibliographie.
 
   
 
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