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HOERSPIEL-NEWSLETTER Dezember 2007
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01.--- Hörspiel-Wettbewerb I.: Goldenes Kleeblatt
02.--- Hörspiel-Wettbewerb II.: pressplay – die Zweite
03.--- Hörspiel-Wettbewerb III.: »Heimspiel« – Kurzhörspiel-Wettbewerb von WDR / 1LIVE
04.--- Hörspiel-Wettbewerb IV.: Ö1-Kurzhörspielwettbewerb Track 5'
05.--- Hörspiele zum Herunterladen: WDR3
06.--- ARD: radio tatort
07.--- Hörspiel des Monats November 2007
08.--- Hörspiel-Tipps für Dezember 2007/Januar 2008
09.--- Newsletter als PDF
10.--- Werbung
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+++ 01. +++
+++ Hörspiel-Wettbewerb I.: Goldenes Kleeblatt +++
Hörspiele mit maximal 4000 Anschlägen gesucht – Einsendeschluss ist der 14. Dezember.
Das Forum »Gewaltfreies Burgenland« schreibt zum Thema »Gewalt« einen Hörspiel-Literatur-Preis aus.
Eingereicht können unveröffentlichte Hörspieltexte werden, welche gewaltfreie Konfliktlösungen bzw. gewaltfreies verbales Auftreten gegen Gewalt zum Inhalt haben. Der Umfang der Werke ist mit maximal 4000 Anschlägen (inkl. Leerzeichen) beschränkt.
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+++ 02. +++
+++ Hörspiel-Wettbewerb II.: pressplay – die Zweite +++
»Anthologie der freien Hörspielszene« sucht Hörspiele – Einsendeschluss ist der 31.Dezember 2007.
Für die zweite Ausgabe der »Anthologie der freien Hörspielszene« sucht pressplay ab sofort wieder deutschsprachige Produktionen aller Genres: Neue Klänge, neue Stücke, neue Autoren.
Teilnehmen können freie Hörspielmacher aus dem gesamten deutschsprachigen Raum.Unabhängigkeit ist dabei die einzige Beschränkung:
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+++ 03. +++
+++ Hörspiel-Wettbewerb III.: »Heimspiel« – Kurzhörspiel-Wettbewerb von WDR / 1LIVE +++
Autoren und Autorinnen haben die Gelegenheit bislang unveröffentlichte Eigenproduktionen einer großen Hörerschaft zu präsentieren. Einsendeschluss ist der 15.Januar 2008. Am 26.Februar 2008 werden die prämierten Stücke im Hörspielprogramm von 1LIVE gespielt und mit einem Sendehonorar vergütet
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+++ 04. +++
+++ Hörspiel-Wettbewerb IV.: Ö1-Kurzhörspielwettbewerb Track 5' +++
Gesucht werden Hörspiele von 3-7 Minuten Länge – Einsendeschluss ist der 15. Januar 2008.
Die Ö1 Literatur & Hörspielredaktion lädt alle freien Produzentinnen und Produzenten ein, sich mit einem überwiegend deutschsprachigen Kurzhörspiel von drei bis maximal sieben Minuten Länge am Ö1-Kurzhörspielwettbewerb Track 5' zu beteiligen. Pro Person können maximal zwei Arbeiten eingereicht werden, sie dürfen von keinem öffentlich-rechtlichen Sender ausgestrahlt worden sein.
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+++ 05. +++
+++ Hörspiele zum Herunterladen: WDR3 +++
Fünf Downloads im Dezember: die neuesten Downloads:
– «2009» von Tom Peuckert:
Ein Spiel mit (apokalyptischen) Zukunftsprognosen: Könnte unsere Gesellschaft im Jahr 2009 so weit sein, die Folter (wieder) für legitim zu erklären? ...
– «Überwachen und Mahnen» von Serotin:
Sind Sie sich bewusst, dass Sie sich gerade antisozial verhalten haben?«
Seit 2006 gibt es in der kleinen englischen Stadt Middlesbrough eine neue Form der Videoüberwachung: Ordnungsverstöße werden nicht nur gefilmt, sondern durch einen installierten Lautsprecher auch sofort gerügt...
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+++ 06. +++
+++ ARD: radio tatort +++
Am 16.Januar 2008 startet die ARD die Hörspiel-Krimi-Reihe mit dem Hörspiel »Der Emir« von Peter Meisenberg.
Die Pilotfolge »Der Emir« wird zeitgleich von allen Landesrundfunkanstalten ausgestrahlt. Im Anschluss ermöglicht ein Making Of einen Blick hinter die Kulissen des Krimigeschäfts.Macher, Plots und Ermittler aller neun Radio Tatorte werden vorgestellt und allgemeine Krimi-Trends aufgestöbert.
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+++ 07. +++
+++ Hörspiel des Monats November 2007 +++
»Doktor Faustus« von Thomas Mann
Regie: Leonhard Koppelmann, Produktion: HR, BR
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+++ 08.. +++
+++ Hörspiel-Tipps für Dezember 2007/Januar 2008 +++

Mittwoch, 12. Dezember | 21:30 Uhr | HR 2 | ca. 73 Minuten
»In der Strafkolonie« von Franz Kafka
Ein angesehener Forschungsreisender erhält die Einladung, an einer öffentlichen Exekution teilzunehmen, um einen Einblick in das Rechtssystem der Strafkolonie zu erhalten. Der dort herrschenden Rechtsordnung folgend, wird dem Angeklagten vor der Hinrichtung weder die Möglichkeit gegeben sich zu verteidigen, noch verkündet man ihm vor der Vollstreckung das Urteil. In der Strafkolonie herrscht der Grundsatz: »Die Schuld ist immer zweifellos.« Eine Apparatur führt den Hinrichtungsprozess durch, indem sie dem Verurteilten das Gebot, das er übertreten hat, in die Haut einritzt. Nach dieser Folter durchsticht eine besonders lange Nadel den Kopf des Verurteilten. .

Donnerstag, 13.Dezember | 20:04 Uhr | SR | ca. 54 Minuten
»Erdbeeren im Januar« von Evelyne de la Chenelière
François jobbt in einem Café in Montréal, er schreibt Drehbücher und träumt vom eigenen Film. Robert lehrt Französische Literatur an der Uni und entwickelt sich nicht nur zum Stammkunden, sondern auch zum besten Freund. Sophie ist die Ex-Freundin von François, bei einem seltsamen Abendessen lernt sie Robert kennen. Die vierte im Bunde ist Lea, doch ihre Verbindung zu den dreien wird erst später klar. Doch Evelyne de la Chenelière geht es nicht so sehr um Liebesfreud oder Leid. Virtuos jongliert die Autorin mit Realität und Wunschdenken ihrer Figuren: Was wäre passiert, wenn sich Robert niemals im Urlaub verliebt hätte? Was, wenn Sophie Robert nie getroffen hätte und was, wenn François im entscheidenden Augenblick anders reagiert hätte?

Freitag, 14. Dezember | 22:05 Uhr | nordwest radio | ca. 69 Minuten
»Bericht über die bedrohte Stadt« nach Doris Lessing
Außerirdische Wesen kommen in eine Stadt, die von einer Erdbebenkatastrophe bedroht ist. Sie wollen die Bevölkerung warnen und ihr bei der Umsiedlung in ein weniger gefährdetes Gebiet behilflich sein. Geschickt bedienen sie sich geltender Normen und Umgangsformen, um ihre Nachricht zu vermitteln. Sie schlüpfen in die Haut junger Leute und machen sie zu ihrem Sprachrohr, reden als bürgerlich Etablierte mit ihresgleichen, als Wissenschaftler mit Kollegen oder als ausländische Sachverständige mit einem breiten Fernsehpublikum. So unterschiedlich die Adressaten auch sind, die Reaktion ist immer dieselbe: Alle kennen die Gefahr, aber keiner will sie wahrhaben. Die Mission der Außerirdischen scheitert also an der menschlichen Unfähigkeit, Angst zuzulassen und ihre Ursachen zu bekämpfen.

Freitag, 21.Dezember | 20:30 Uhr | Bayern 2 | ca. 79 Minuten
»Wie der Soldat das Grammofon repariert« von Saša Stanišic
Aleksandar wächst als Einzelkind in Višegrad auf, einem kleinen Dorf in Bosnien. Er malt unfertige Gebäude, lernt Lexika auswendig und kann ganze Passagen aus dem "Kapital" aufsagen, worauf sein Großvater – ein leidenschaftlicher Marxist – besonders stolz ist. Sein größtes Talent aber ist das Geschichtenerzählen. Doch der Beginn des Bürgerkriegs 1992 ist ein Ereignis, das so brutal und unwahrscheinlich ist, dass es für andere Geschichten kaum Platz lässt. Mal mit schlichter Ehrlichkeit aus der Sicht des Kindes, mal sprachmächtig und distanziert aus der Sicht des jungen Erwachsenen, der inzwischen mit seinen Eltern in den Westen geflohen ist, beschreibt Saša Stanišic die Erlebnisse seines Protagonisten und Alter Egos. Seine Fantasie kann Aleksandar jedoch nur bedingt vor dem Verlust der Heimat schützen. Irgendwann will er Klarheit darüber, was sich wirklich ereignet hat, was erfunden und was verschwiegen worden ist..

Dienstag, 25.Dezember | 14:05 Uhr + 15:05 | Deutschlandfunk
Mittwoch, 26.Dezember | 14:05 Uhr + 15:05 | Deutschlandfunk
Montag, 31.Dezember | 14:05 Uhr + 15:05 | Deutschlandfunk
Dienstag, 01.Januar | 14:05 Uhr + 15:05 | Deutschlandfunk
»Ilias« von Homer, in neuer Übersetzung von Raoul Schrott
In der »Ilias« wird nicht nur gekämpft, vor allem wird hier gestritten, gelitten, beleidigt und alles Lügen und Jammern der Menschen ist dabei nichts gegen den voyeuristischen Zynismus der Götter – bei allem wahrt das Original jedoch sein Dekorum.« (Raoul Schrott)
Das homerische Epos vom Trojanischen Krieg, die »Ilias«, gilt als das älteste erhaltene Werk der abendländischen Literatur. Sein Figurenarsenal und seine Geschichten sind längst verstümmelt, zum Stoff für populäre Adaptionen im Film oder in der Jugendliteratur geworden. Die ungekürzten deutschen Übersetzungen ruhen meist ungelesen im Bücherschrank. Zeit dies zu ändern.

Samstag, 05.Januar | 00:05 Uhr | Deutschlandfunk | ca. 79 Minuten
»Mord in Studio Eins« von Norman Corwin
Vor 40 Jahren, in der Nacht auf Samstag, den 6. Januar 1968 zwischen 1.10 bis 2.00 Uhr strahlte der Deutschlandfunk seinen ersten Nacht-Krimi aus. Was hätte sich zur Einführung des neuen Sendetermins besser geeignet als ein launiges Hörspiel, dessen Schauplatz ein Funkhaus ist? In dieser Richtung wird dann auch kaum ein Gag verschenkt: Die Leiche ist ein beliebter Sprecher, der Fundort der "(schall)tote" Raum, die Todesursache ein radio-aktives Gift, das nun im Bauch des Ansagers ein Rundfunk-Programm empfängt. Und der Mörder ist...? Nein, nicht der Intendant..


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+++ 09. +++
+++ Newsletter als PDF +++
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--- Der nächste Newsletter erscheint am 13. Januar 2008 ---
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