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Foto: Stefan Moses © |
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»Knöpfe« (NWD/SDR 1953) |
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»Besuch im Pfarrhaus« (NDR 1962) |
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»Nachmittag in Ostende« (NDR/SDR 1968) |
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»Die Schwestern Jouet«
(WDR/BR/SDR/ORF 1969) |
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»Auckland« (NDR 1970) |
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»Gare Maritime« (SDR/WDR 1976) |
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»Vor dem Verschwinden. Zu keiner Stunde«
(DLF 2001) |
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| 1921 |
in Wien mit ihrer Zwillingsschwester Helga geboren. Eltern: (jüdische)
Ärztin und (nicht-jüdischer) Lehrer. |
| 1927 |
Scheidung der Eltern – die Schwestern werden von der Großmutter
miterzogen. |
| 1939 |
Verfolgung der Familie seit dem Anschluss Österreichs
– nur Helga kann nach England fliehen. Die Mutter verliert ihre
Stellung, wird als Erziehungsberechtigte eines »Mischlings 1.
Grades« zunächst nicht deportiert und überlebt den
Krieg in einem Zimmer in der Nähe des Gestapo-Hauptquartiers,
während die Großmutter und die jüngeren Geschwister
der Mutter verschleppt und ermordet werden. |
| 1945 |
Studium der Medizin. (1947 Abbruch des Studiums) |
| 1948 |
Aichinger schreibt ihren (zum Teil autobiographischen) Roman »Die
größere Hoffnung«, arbeitet als Lektorin für
den S. Fischer Verlag und ist Assistentin von Inge Aicher-Scholl an
der Hochschule für Gestaltung in Ulm. |
| 1951 |
Einladung zur Gruppe 47. |
| 1952 |
Mit ihrer »Spiegelgeschichte« gewinnt sie den Preis
der Gruppe 47. |
| 1953 |
Heirat des Schriftstellerkollegen Günter Eich (1907 - 1972).
Das Ehepaar lebt mit den Kindern Clemens (1954 - 1998) und Miriam
(geb. 1957) zuerst in Lenggries, dann in Breitbrunn am Chiemsee. |
| 1979 |
Georg-Trakl-Preis  |
| 1982 |
Petrarca-Preis  |
| 1983 |
Tod der Mutter – sie zieht nach Frankfurt am Main. |
| 1988 |
Übersiedlung nach Wien. Freundschaft mit Richard Reichensperger
(1961 - 2004). |
| 1991 |
Großer Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen
Künste  |
| 1995 |
Großer Österreichischer Staatspreis  |
| 1998 |
Nach einer längeren Schaffenspause beginnt sie wieder zu schreiben. |
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