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Newsletter 2006 09 Drucken E-Mail
 
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HOERSPIEL-NEWSLETTER September 2006
hoerspiel.com | hoer-bar.de | hoerblog.de | hoerspielforum.com
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01.--- hoerspiel.com: Texte über das Hörspiel
02.--- Hör-Bar: »Alice« – 30minütiges Hörspiel
03.--- Hörspielforum NRW in Köln: »Krankheit Kunst«
04.--- Karl-Sczuka-Preis 2006 für Asmus Tietchens
05.--- Hörspiel des Monats Juli
06.--- Buch-Tipp: »Kleine Geschichte des Hörspiels«
07.--- Hörspiel-Tipps für September
08.--- Werbung
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+++ 01. +++
+++ hoerspiel.com: Texte über das Hörspiel +++
Unter der Rubrik: Praxis/Texte finden Sie bei hoerspiel.com ab sofort Texte über das Hörspiel.
Zum Beispiel von Otto Düben »Die Stereophonie im Hörspiel« oder »Zum Kriminalhörspiel der fünfziger Jahre« von Andrea Guder zum Download (PDF).
Weitere Texte werden folgen.

Sie haben selbst einen Text, eine Diplomarbeit, ein Buch über das Hörspiel geschrieben?
Dann nehmen Sie Kont@kt mit hoerspiel.com auf – Ihr Text wird (nach redaktioneller Prüfung) auf hoerspiel.com veröffentlicht.
weitere Informationen (hoerspiel.com)


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+++ 02. +++
+++ Hör-Bar: »Alice« – 34minütiges Hörspiel +++
Elvira Richter und der Sender Freies Berlin (RBB) stellt der Hör-Bar kostenlos das 34minütige Hörspiel »Alice« zur Verfügung.
»Ein Abenteuer, das hier seinen Ausgang nimmt. Ein verschlüsseltes marodes System birgt ein Geheimnis. Ein Historiograph namens Charles Lutwidge in der ›Freien Zone‹ erhält den Auftrag, nach einem Wesen namens IT zu suchen ...«
Hören Sie sich das 34minütige Science-Fiction Hörspiel »Alice« von Elvira Richter in der Hör-Bar an. – Download des Hörspiels für registrierte Benutzer.
weitere Informationen (hoer-bar.de)


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+++ 03. +++
+++ Hörspielforum NRW in Köln: »Krankheit Kunst« +++
Die Filmstiftung NRW veranstaltet vom 01.-04.Oktober das 13. Hörspielforum NRW
– Anmeldeschluss für Hörspielmacher: 15. September –

»Wo endet Kunst und wo beginnt Krankheit? Wie viel Krankheit braucht die Kunst?
Was definiert überhaupt Krankheit? Ist Kunst eine Krankheit?«
Geplant sind z.B. Vorträge über »Theater als Krankheit« (Christoph Schlingensief).
Unter fünf Arbeitsseminaren können die Teilnehmer auswählen:
I. Hörraum: Analyse und Diskussion eigener Produktionen – Leitung: Ulrich Lampen.
II. Textarbeit: Praktische Schreibarbeit – Leitung: Birgit Kempker.
III. Studioarbeit 1: Theoretischer und praktischer Diskurs – Leitung: Martin Daske
IV. Sound: Studioarbeit mit einem Komponisten & Hörspielmacher – Leitung: Ulrich Bassenge
V. Studioarbeit 2: Praktische Studioarbeit mit Schauspielern und Regisseur – Leitung: Leonhard Koppelmann.

Im Vordergrund des Hörspielforums stehen die Förderung und die Entwicklung einer neuen Hörspielgeneration.
Anmeldungen interessierter Hörspielmacher können bis 15. September bei der Hörspielreferentin der Filmstiftung NRW, Sibylle Bettray, abgegeben werden.
Teilnahmevoraussetzung: Hörspielschaffende, die mindestens ein Hörspiel geschrieben/produziert/komponiert haben, das bereits gesendet oder veröffentlicht wurde, sowie Dramaturgen und Kritiker
weitere Informationen (filmstiftung.de)


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+++ 04. +++
+++ Karl-Sczuka-Preis 2006 für Asmus Tietchens +++
»Sechs Heidelberger Studien« von Asmus Tietchens erhält die mit 12.500,- Euro dotierte Auszeichnung.
Begründung der Jury: »Asmus Tietchens gelingt in seinem Radiostück ›Trois Dryades‹ eine ungewöhnliche Verschränkung von Ruhe und Spannung. Aus ganz unscheinbarem Material – den mikroskopisch abgehörten Binnengeräuschen, die beim Spalten eines Baumstamms entstanden – entwickelt er eine suggestive Komposition in drei Sätzen. Das Zusammenspiel von vibrierenden Klangflächen und scharfkantigen Klangimpulsen, das Changieren zwischen Konkret und Abstrakt, der Wechsel von kontemplativer Weite und physischer Bedrängung – ein Hörerlebnis von besonderem Reiz und Anspruch.«
weitere Informationen (swr.de)


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+++ 05. +++
+++ Hörspiel des Monats Juli +++
»Das wird schon. Nie mehr lieben!« von Sibylle Berg
– Hörspielbearbeitung: Wolfgang Stahl | Regie: Sven Stricker | Produktion: NDR
weitere Informationen (hoerspiel.com)


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+++ 06. +++
+++ Buchtipp: »Kleine Geschichte des Hörspiels«+++
Seit 1978, als Würffels »Das deutsche Hörspiel« erschien, gab es kein Buch mehr zur deutschen Hörspielgeschichte.
Hans-Jürgen Krugs 166seitiges Werk teilt nun die Geschichte des Hörspiels in 4 Zeiträume ein:
I.) 1923-1929: Zwischen Radio und Kultur
II.) 1929-1968 Literarische Blütezeiten
III.) 1968-1985 Literatur oder Akustik
IV.) 1985-2003 Kultur und Unterhaltung
Krug versteht es die Geschichte des Hörspiels präzise einzuordnen.
Er stellt die Hörspiele in den geschichtlichen Kontext, bezieht beispielhaft Hörspiele ein, verweist auf die zeitgenössischen Hörspielmacher und stellt kluge Bezüge zu theoretischen Texten zum Hörspiel her.
Ein lesenswertes Buch, zumal (endlich) die aktuellen Hörspiele und die jüngere Hörspielgeschichte berücksichtigt werden.
Buch bestellen (amazon.de)


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+++ 07. +++
+++ Hörspiel-Tipps für September +++
SWR2 | Donnerstag, 07. September | 21:03 Uhr
Regine Ahrem und Michael Rodach: »Hofmanns Elixier oder Die Welt ist perfekt«
(Hörspiel des Monats Januar 2006)
An einem denkwürdigen Frühlingstag im April 1943 stieß Albert Hofmann, Chemiker in den Forschungslabors von Sandoz, eher zufällig auf die halluzinogene Wirkung der Substanz, die er zuvor synthetisiert hatte: das Lysergsäurediäthylamid, kurz LSD. Damit begann der Siegeszug der Droge LSD, die einer der maßgeblichen Katalysatoren in den gesellschaftlichen Umwälzungen der 60er Jahre war und das Bewusstsein einer ganzen Generation veränderte. Eine Entwicklung, die ihr Entdecker zum Teil durchaus kritisch sah. – Unter Verwendung von Originalaufnahmen von Albert Hofmann, Aldous Huxley, Timothy Leary und des Senders KPFA/Kalifornien.

Bayern2Radio | Dienstag, 12. September | 15:00 Uhr
Michael Farin: »Leuchtkugeln aus Blut. Ein Thomas-Harlan-Porträt«
München, Bayerischer Rundfunk, Studio 10, 19.2.2001: Thomas Harlan, erstes Kind der Schauspielerin Hilde Körber und des Schauspielers und Regisseurs Veit Harlan, geboren am 19.2.1929 in Berlin, rekapituliert in dieser Collage aus Interview, Lesung und Film-O-Ton die Stationen seines Lebens. Er erzählt vom Berlin seiner Jugend, von Goebbels, Hitler, der Nazi-Ära, seinem Vater, dem Regisseur des antisemitischen Hetzfilms ›Jud Süß‹, vom Kriegsende, dem Bruch mit Deutschland und von Paris, seiner zweiten Heimat.

MDR Figaro | Sonntag, 17. September | 22:00 Uhr
Michael Koser: »Professor van Dusen spielt das Mörderspiel«
Der erstaunliche Mörderspiel-Fall, der seinerzeit in der New Yorker Gesellschaft größtes Aufsehen erregte, gehört zu den ganz besonderen Episoden in der großen Van-Dusen-Chronik. Der Mord, der aus einem modischen Spiel entstand, ist einmalig in der Kriminalgeschichte. Auch deshalb, weil der Professor seine Untersuchungen längere Zeit ohne Hutchinson Hatch durchführen musste. Am 7. September 1901 befand sich van Dusen an Bord der Dampfyacht »John Jacob« auf den Wogen des Long Island Sound, unweit der Stadt New York, als Piraten ihn zwingen, auf ihr Schiff überzusteigen. Sie verschleppen ihn auf eine Insel zu einer Mrs. Leticia Lafayette, der Gattin eines Finanzmagnaten. In ihrer nachempfundenen mittelalterlichen Burg Camelot befindet sich ein mordlustiger Irrer, just aus der städtischen Irrenanstalt entsprungen. Jeder Widerstand gegen den Willen dieser Dame ist zwecklos. Wohl oder übel - van Dusen übernimmt. Aber da taucht ein zweiter wahnsinniger Mörder auf.

Saarländischer Rundfunk SR 2 | Donnerstag, 21. September | 20:04 Uhr
Alfred Döblin: »Die Geschichte vom Franz Biberkopf«
Biberkopf möchte groß sein und scheitert an den kleinen Verhältnissen,möchte ein anständiges Leben führen und landet im Gefängnis. Die Chronik eines Untergangs: Nach vier Jahren Gefängnis steht Biberkopf endlich im Herzen der Stadt. Er will sich ehrlich sein Geld verdienen und gerät an den Falschen, durch die Schuld des Ganoven Reinhold verliert er einen Arm, wird Lude, findet endlich einen Menschen, den er lieben kann - Mieze. Alles scheint gut zu werden...

WDR5 | Dienstag, 26. September | 20:04 Uhr
Yasmina Khadra: »Die Attentäterin« (Ursendung)
Stundenlang hat der angesehene Chirurg Amine Jaafari, ein gebürtiger Araber mit israelischem Pass, nach einem Selbstmordattentat in einem Restaurant in Tel Aviv die Opfer des Anschlags operiert und versorgt. Als er endlich zu Hause in seinem Bett liegt, reißt ihn mitten in der Nacht das Telefon aus dem Schlaf. Es ist sein Freund Naveed, der Polizeichef von Tel Aviv, der ihn zurück ins Krankenhaus ruft. Amine soll die schwer verstümmelte Leiche einer Frau identifizieren: Es ist seine Frau Sihem. Doch der enorme Schock ist nur der Beginn des Grauens. Denn er muss erfahren, dass Sihem, mit der er viele Jahre lang eine glückliche Ehe geführt hat, die Verantwortliche für das Attentat sein soll. Amines Welt bricht zusammen. Sein Kummer, seine Verzweiflung und seine Wut lassen ihm keine Ruhe: Er will dahinter kommen, was wirklich passiert ist und gibt sich auf die lebensgefährliche Spurensuche.


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