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HOERSPIEL-NEWSLETTER Oktober 2006
hoerspiel.com |
hoer-bar.de | hoerblog.de
| hoerspielforum.com
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01.--- hoerspiel.com: Neuigkeiten
02.--- hoer-bar.de: Download und Upload
03.--- Günter Eich Preis
04.--- Schreibwerkstatt Radio
05.--- Deutschlandradio Reihe »Kunststücke«
06.--- Hörspiel des Monats August
07.--- Science Fiction-Wettbewerb
08.--- Link-Tipp: Ohrenspitzer.de
09.--- Hören: Mundart Hörspiel
10.--- Hörspiel-Tipps für Oktober
11.--- Werbung
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+++ 01. +++
+++ hoerspiel.com: Neuigkeiten +++
J. Monika Walthers Text »In der Loge unter dem Traumreich. Ein Streifzug
durch die Geschichte des Hörspiels.« finden Sie in der Rubik
Praxis/Texte oder direkt hier.
(hoerspiel.com)
Christian Hussel, Hörspiel-Autor, sein Porträt finden Sie unter
Praxis/Hörspielmacher/Autoren oder direkt hier.
(hoerspiel.com)
Sie sind Hörspielmacher und möchten ihr Porträt auf hoerspiel.com
veröffentlichen!
Sie haben einen Text über das Hörspiel geschrieben, eine (Diplom)Arbeit
über das Hörspiel geschrieben!
Kontakt
(hoerspiel.com)
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+++ 02. +++
+++ Hör-Bar: Download und Upload+++
Sie möchten Hörspiele hören! Sie möchten Ihr Hörspiel
im Internet präsentieren! Die Hör-Bar bietet ihnen dies kostenlos
an.
9.000 Hits seit Juli 2006 und knapp 600 Downloads von 51 Audios.
Laden Sie Ihre selbst produzierten Hörspiele, Hörbücher,
Geräusche auf die Hör-Bar.
Die Community Hör-Bar ist eine gute Chance für Hörspielmacher
gehört und wahrgenommen zu werden. Die Hör-Bar wartet auf Ihr
Audio!
weitere Informationen
(hoer-bar.de)
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+++ 03. +++
+++ Günter Eich Preis +++
»Der Günter-Eich-Preis wird von der Medienstiftung der Stadt-
und Kreissparkasse Leipzig gestiftet und erstmals ausgeschrieben.
Mit diesem Hörspielpreis soll in Erinnerung an den Hörspielautor
Günter Eich das Lebenswerk von Autoren, die mit Radioarbeiten das
Repertoire der Gattung Hörspiel oder Feature vielgesichtig und stetig
erweitert haben, gewürdigt werden.
Der Günter Eich Preis soll das Lebenswerk von Autorinnen und Autoren
würdigen, die mit ihren Radio-Arbeiten das Repertoire der Gattung
Hörspiel vielgesichtig und stetig erweitert haben.
Die Auszeichnung wird 2007, im Jahr des 100. Geburtstags von Günter
Eich, erstmals verliehen. Sie ist mit 10.000 Euro dotiert.«
Der Günter-Eich-Preis wird alle zwei Jahre im Wechsel mit dem gleichzeitig
gestifteten Axel-Eggebrecht-Preis verliehen.
weitere Informationen
(guenter-eich-preis.de)
über
Günter Eich (hoerspiel.com)
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+++ 04. +++
+++ Schreibwerkstatt Radio - 1. Leipziger Hörspieltage +++
Vom 01.-04.Februar 2007 findet die Schreibwerkstatt Radio in Leipzig statt.
»In der ersten Hörspiel-Werkstatt vom 1. bis zum 4. Februar
2007 werden hochrangige Autoren wie Christoph Hein (angefragt) und Wilhelm
Genazino (angefragt) über ihr Verhältnis zu für Sie wichtigen
Hörspielautoren und -werken sprechen und Stücke, die für
sie folgenreich waren, ganz konkret, mit Hörbeispielen, an Hand von
Manuskriptauszügen vorstellen und sie gleichsam zusammen mit den
Teilnehmern in ihrer Machart, in ihrer Wirkungsweise studieren. John von
Düffel und Oliver Bukowski, beide im Hörspiel ebenso erfolgreich
wie im Theater, werden in ihren Seminaren speziell Hörspielexpositionen
unter die Lupe nehmen. Und dabei die ersten drei Seiten der von den Teilnehmern
schon mit ihrer Bewerbung eingereichten Hörspielarbeiten ebenso untersuchen
wie die Anfänge wichtiger "Klassiker" des Genres, an denen
sich das Zusammenspiel von Form und Funktion, die intendierte Zusammenarbeit
mit der Phantasie eines Hörers modellhaft ablesen lassen.«
Teilnahmevoraussetzung: Veröffentlichungen im Hörfunk. Einreichung
von drei Seiten eines eigenen Hörspielmanuskriptes unter dem Thema:
"Die ersten drei Seiten.
Teilnehmergebühr: 150 € (darin sind enthalten: Mittagessen und
Getränke, Hotelzimmer vom 01. bis 04. Februar)
Anmeldefrist bis 15. November 2006
weitere
Informationen (schreibwerkstatt-radio.de)
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+++ 05. +++
+++ Deutschlandradio Reihe »Kunststücke« +++
Die Galerie ACC Weimar und der Deutschlandradio präsentieren zwischen
Oktober und Dezember die Hörspielreihe »Kunststücke«.
An jeweils einem Wochenende werden 20 Hörspiele vorgestellt, darunter
auch drei Ursendungen - im Deutschlandradio und (live) in der Galerie
ACC-Weimar.
Grundlage der Hörspiele sind u.a. dramatische Szenen, lyrische Texte,
Briefe, Gespräche, Autobiographien und Romane, die den Künstler
mit seiner Doppelbegabung zeigen oder den Schriftsteller, der sich vom
Bildnerischen inspirieren ließ: Paul Cézanne, Oskar Kokoschka,
Felix Vallotton, Andreas Walser, Heinrich Vogeler, George Grosz.
weitere
Informationen (acc-weimar.de)
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+++ 06. +++
+++ Hörspiel des Monats August +++
»Das zwölfte Level« von Friedemann Schulz
Regie: Martin Zylka | Dolby Digital 5.1 Surround-Sound-Produktion
des WDR
weitere
Informationen (hoerspiel.com)
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+++ 07. +++
+++ Science Fiction-Wettbewerb +++
Einsendeschluss ist am 15. Oktober!
Der Bayerische Rundfunk/Hörspiel und Medienkunst und das Online-Magazin
Telepolis des Heise Zeitschriften Verlages laden ein zu einem internationalen
Science Fiction-Autorenwettbewerb mit dem Titel what if - visionen der
informationsgesellschaft.
Es können eingereicht werden:
- Science Fiction Stories oder Science Fiction-Hörspiele
- Beiträge in deutscher oder englischer Sprache
- Beiträge bis zu 50.000 Zeichen (incl. Leerzeichen)
- ausschließlich unveröffentlichte Texte
Aus 10 von der Jury nominierten Beiträgen, die jeweils in deutscher
und englischer Sprache auf www.telepolis.de publiziert werden, wird ein
Jurypreis (1. Preis) und ein Publikumspreis (2. Preis) gewählt. Die
von einer Vorjury ausgewählten besten 10 Beiträge werden im
Rahmen des Wettbewerbs für den Publikumspreis auf www.telepolis.de
veröffentlicht. Der Text des ersten Preisträgers wird als Hörspiel
bzw. Lesung vom Bayerischen Rundfunk produziert und gesendet. Die teilnehmenden
Autorinnen und Autoren erklären sich mit den Publikationen im Kontext
des Wettbewerbs einverstanden.
1. Preis: 7.500 Eur, einschließlich Sendehonorar
2. Preis: 2.500 Eur (Publikumspreis)
weitere
Informationen (br-online.de)
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+++ 08. +++
+++ Linktipp: Ohrenspitzer.de +++
Keine professionellen Hörspiele werden hier präsentiert, aber
Menschen, die zu enthusiastischen Hörspiel-Hörern und vielleicht
sogar zu professionellen Hörspielmachern werden.
Ohrenspitzer ist eine Initiative des Landesmedienzentrums Rheinland-Pfalz,
des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg und der Stiftung MedienKompetenz
Forum Südwest. Ziel ist, das Hören und Zuhören als Basiskompetenz
gleichrangig neben anderen Kulturtechniken, wie dem Lesen, Schreiben und
Rechnen zu etablieren und Kinder in ihrer Zuhörkompetenz zu stärken.
Das Projekt richtet sich an Schulen, Kindergärten und außerschulische
Kinder- und Jugendeinrichtungen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg
weitere Informationen
(ohrenspitzer.de)
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+++ 09. +++
+++ Hören: Mundart-Hörspiel +++
Das Schweizer Radio bietet ein Streaming des Mundart-Hörspiels «Chnebelgrinde»:
«Am Seil abelo» von Adrian Meyer. (51 Minuten)
Der Totengräber Leonzius Räber, von allen nur Lunzi gerufen,
ist tot. «D Schuuflen abgä, d' Bei gstreckt, am Seil abeglo»,
wie Philipp, der letzte der Trauergäste am Grab, feststellt. Die
andern sind schon beim Leichenmahl im Säli der Beiz, wo Rösli,
nebst Phillip, die einzige Vertraute von Lunzi, serviert. Philipp mag
nicht unter die Leute. Erinnerungen werden wach und Philipp erzählt
uns Geschichten und Episoden aus dem Alltag des knorrigen und verschmitzten,
gutmütigen Totengräbers ...
Das Hörspiel wird auch gesendet auf DRS 1, Montag, 09. Oktober 2006,
14.05-15.00 Uhr
Hörspiel
hören (drs.ch)
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+++ 10. +++
+++ Hörspiel-Tipps für Oktober +++
Dienstag, 03.Oktober | SWR2 | 23:00 Uhr
Klaus Schöning: ars acustica ars performativa (Ursendung)
Spätestens seit den Lautsprecher-Konzerten der Pariser musique concrète
haben die Experimentalstudios des Rundfunks zur Entwicklung einer akustischen
Kunst außerhalb des Radios
beigetragen. Performative RaumKlang-Konzerte, Klangperformances und Klang-Installationen
sind heute selbstverständliche Bestandteile der internationalen Kunstszene.
Am Beispiel des WDR Studios Akustische Kunst demonstriert Klaus Schöning
die vielgestaltigen Wechselwirkungen zwischen diesen intermedialen Kunstformen
und der Radiokunst.
Samstag, 07.Oktober | Deutschlandfunk | 20:05 Uhr
Sibylle Berg : »Das wird schon. Nie mehr lieben!« (Hörspiel
des Monats)
Frauen in den Wechseljahren, die sich in einem seltsamen Zustand zwischen
Nicht-Mehr-Jung- und Noch-Nicht-Altsein wiederfinden. Die Schönheitsindustrie
verspricht Anti-Aging-Hilfe, doch die teuersten Cremes der Welt helfen
nicht über einsame Nächte hinweg.
»Mit beißender Ironie, ja knallhartem Sarkasmus nimmt sich
die Autorin des Themas an, verhöhnt die romantischen Liebesversprechen
und zugleich die gesamte Ratgeber- und Coaching-Industrie, die in einem
Seminar gipfelt, in dem man sich die Liebe abgewöhnen kann wie das
Rauchen. Das mit kongenial ironischem Soundtrack inszenierte Hörstück
wandelt sich unter der Hand von einer melancholischen Fallbeschreibung
zu einer bitterbösen Gesellschafts- und Zeitgeistsatire.« (Aus
der Begründung der Jury)
Mittwoch, 11. Oktober | Deutschlandradio Kultur | 21:33 Uhr
Orhan Pamuk: »Schnee« (Ursendung)
Ein Dichter namens Ka kommt in die türkische Provinzstadt Kars. Dort
hält man ihn für einen wichtigen Journalisten, denn er soll
im Auftrag einer Istanbuler Zeitung über die bevorstehende Wahl berichten
und die Selbstmorde junger Mädchen untersuchen, die ihr Kopftuch
nicht ablegen wollten. Der Dichter erlebt in Kars die tiefe Spaltung zwischen
Traditionalismus und Moderne. Der Riss geht auch durch seine eigene Seele
und durch die Familie seiner Geliebten. Immer wieder stellt sich die Frage
nach der eigenen Identität und nach den Wurzeln des Terrors.
Teil 2 am 18.Oktober, Teil 3 am 25.Oktober
Mittwoch, 11.Oktober | Bayern2Radio | 20:30 Uhr
Donnerstag, 12.Oktober | Bayern2Radio | 15:00 Uhr
Philip Kerr: »Das Wittgensteinprogramm«
Acht Morde innerhalb von acht Monaten. Sechs Schüsse in den Hinterkopf
seiner Opfer sind sein Markenzeichen. Ein hochintelligenter Serienkiller,
der sich den Namen des österreichischen Philosophen Ludwig Wittgenstein
zugelegt hat, hält die Ermittlungsbehörden der Supermetropole
London des Jahres 2013 in Atem. Ihm ist es gelungen, in die Datei des
'Lombroso-Programms' einzudringen, in dem unter Codenamen Personen gespeichert
sind, die aufgrund einer abweichenden DNS-Information als potentielle
Gewalttäter gekennzeichnet sind. Wittgenstein ist einer von ihnen
und er ist, den Codenamen seiner Opfer folgend Descartes, Spinoza
oder Russel auf bestem Wege, die gesamte Elite der abendländischen
Kulturgeschichte auszurotten.
Teil 2 am 18. Oktober/19.Oktober
Mittwoch, 18.Oktober | WDR3 | 22:00 Uhr
Michaela Melián: »Föhrenwald« (Hörspielpreis
der Kriegsblinden 2005)
Zwischen 1940-45 war die geschlossene Siedlung ein Lager für die
Arbeiter der Munitions- und Pulverfabriken in Geretsried. Nach dem Zweiten
Weltkrieg wurde Föhrenwald unter amerikanischer Militäraufsicht
zum Auffanglager für displaced persons. Bis Mitte der fünfziger
Jahre lebten dort europäische, meist polnische Juden, Überlebende
des Holocaust, die auf eine Ausreise nach Israel oder Amerika hofften.
Ab 1955 zogen in Föhrenwald neue, erstmals freiwillige Bewohner ein.
Das Projekt Föhrenwald erzählt die Geschichte der
Siedlung als Hörspiel, das zugleich den Soundtrack für eine
Installation bildet. Die Stimmen des Hörspiels berichten aus den
verschiedenen Phasen der Siedlung, basierend auf historischen Originalaufzeichnungen.
Freitag, 20.Oktober | Nordwestradio+Radio Bremen | 22:05 Uhr
Falk Richter: »Eine kurze Verstörung«
Gegenwart. Eine Liebesgeschichte im Dunklen. Sie und Er nachts in einem
Raum, im gemeinsamen Schlafzimmer, sie liegen nebeneinander. Sie kann
oder will nicht schlafen, beginnt zu sprechen: »Da
war es wieder / Er: Hm? / Sie: Da war es wieder / Er: Was? / Sie: Das
Geräusch / Er: Welches Geräusch?«
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--- Der nächste Newsletter erscheint am 01. November 2006 ---
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