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HOERSPIEL-NEWSLETTER Januar 2008
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01.--- hoerspiel.com: neuer Flohmarkt
02.--- Hörspielwettbewerb I.: Hörspielsommer sucht bestes Hörspiel zum Thema »Innensicht«
03.--- Hörspielwettbewerb II.: verlängerter Einsendeschluss Kurzhörspiel-Wettbewerb von WDR / 1LIVE
04.--- Kostenloser Hörspielkrimi »Das Erbe des Gauklers«
05.--- Hörspiele zum Herunterladen: WDR3
06.--- Hörspiel-Tipps für Januar/Februar 2008
07.--- Newsletter als PDF
08.--- Werbung
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+++ 01. +++
+++ hoerspiel.com: neuer Flohmarkt +++
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+++ 02. +++
+++ Hörspielwettbewerb I.: Hörspielsommer sucht bestes Hörspiel zum Thema »Innensicht« +++
Zum fünften Mal richtet der Hörspielsommer e.V. den internationalen Hörspielnachwuchswettbewerb in Kooperation mit der Leipziger Buchmesse aus.
Das Thema im Jahr 2008 lautet »Innensicht«. Alle thematisch passenden Produktionen können bis zum 1. Februar 2008 eingesendet werden.
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Informationen (hoerspiel.com)
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+++ 03. +++
+++ Hörspielwettbewerb II.: verlängerter Einsendeschluss Kurzhörspiel-Wettbewerb von WDR / 1LIVE +++
Der Einsendeschluss wurde verlängert auf den 31.Januar 2008
Autoren und Autorinnen haben die Gelegenheit bislang unveröffentlichte Eigenproduktionen einer großen Hörerschaft zu präsentieren.
Am 26.Februar 2008 werden die prämierten Stücke im Hörspielprogramm von 1LIVE gespielt und mit einem Sendehonorar vergütet
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Informationen (hoerspiel.com)
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+++ 04. +++
+++ Kostenloser Hörspielkrimi »Das Erbe des Gauklers« +++
In der sechsten Folge der kostenlosen Hörspielserie »Detektei Suni & Partner« geht es um »Das Erbe des Gauklers«:
Der fahrende Minnesänger Chlodwig, ein direkter Vorfahre des Buchladenbesitzers, hat vor langer Zeit ein Geheimnis in einem Buch versteckt. Es handelt von einem Schatz, den der Spielmann mit ins Grab nahm.
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+++ 05. +++
+++ Hörspiele zum Herunterladen: WDR3 +++
Zwei Downloads im Januar: die neuesten Downloads:
«Mutter Tourette und ihre Kinder» von Rocko Schamoni und Jacques Palminger:
In einem Maisfeld in Schleswig-Holstein hegt eine Gruppe unerschrockener Widerständler eine kleine Hanfplantage und ihre Träume vom großem Gegenschlag gegen den repressiven Polizeistaat: Babylon must fall.
«Sowieso der Apparat erwürgt dem Zeit - katastrophale Gespräche mit der Amme» von Guido Graf und Peter Dittmer:
Eine Versuchsanordnung ohne doppelten Boden: Vier lebendige Menschen, Insassen der täglichen Kommunikationskompetenz, unterhalten sich mit einer echten Maschine.
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+++ 06.. +++
+++ Hörspiel-Tipps für Januar/Februar 2008 +++
Mittwoch, 16. Januar | 20:05 Uhr | Bayern 2 | hr2 Kultur | MDR Figaro | NDR Info | RB Nordwestradio | RBB Kulturradio | SR 2 Kulturradio | SWR 2 | WDR 5 | ca. 115Minuten
»Der Emir«, Tatort-Krimi von Peter Meisenberg
Nadir Taraki ist einer der wenigen Beamten im LKA Düsseldorf mit Migrationshintergrund. Der 28-Jährige hat zwar eine deutsche Mutter, trägt seinen afghanischen Namen jedoch mit Stolz und spricht neben Deutsch und der Sprache seines Vaters auch Arabisch. Deshalb wurde er vor allem als verdeckter Ermittler in entsprechenden Milieus eingesetzt. Sein letzter Einsatz als Undercoveragent endete allerdings in einer Katastrophe. Um an Rafik Lahoud, den "Emir", Kopf eines libanesischen Menschenhändlerrings, heranzukommen, hatte sich Taraki mit Lahouds jüngerem Bruder Ziad angefreundet. Doch Ziad kam bei dieser Ermittlungsaktion ums Leben und der Emir gab Taraki die Schuld am Tod seines Bruders. Taraki musste aus der Schusslinie. Seitdem wertet er im LKA alte Fälle aus und gibt sich zum Leidwesen seiner Freundin Sima frustriert dem Backgammonspiel hin. Dann aber gerät der Emir erneut ins Fadenkreuz des LKA, und Nadir erkennt seine Chance, ins aktive Ermittlergeschäft zurückzukehren. Ein riskantes Unternehmen, denn normalerweise gilt im Agentengeschäft: Wer einmal "verbrannt" ist, kriegt keine zweite Chance.
Dienstag, 22.Januar | 20:10 Uhr | Deutschlandfunk | ca. 79 Minuten
»Kein Zucker im Kaffee« von Rolf Hermann und Michael Stauffer
"Offen, aufrichtig und kritisch, bescheiden, neugierig und herzlich" - so charakterisiert der Autor Rolf Hermann seine Großmutter Ida Mathieu-Gottet. 91 Jahre alt ist diese Walliserin aus dem Bergdorf Albinen, wachen Geistes ist sie selbst im hohen Alter. Sie erzählt ihrem Enkel aus ihrem Leben. Etwa davon, wie das kleine Walliser Dorf in der Mitte des letzten Jahrhunderts durch den Einbruch der Moderne eine für die gesamte Bergregion exemplarische Entwicklung durchmachte. Oder davon, dass sich die alte Dame manchmal wünscht, etwas später geboren worden zu sein. Und sie legt auch offen, warum sie so gerne Gedichte verfasst.
Mittwoch, 23.Januar | 21:30 Uhr | hr2 | ca. 25 Minuten
»Kabinett Notizen nach James Joyce« von Friederike Mayröcker
Durch Gemeinschaftsarbeiten mit Ernst Jandl kam Friederike Mayröcker schon um 1968 zum Hörspielschreiben. Nach vier gemeinsamen Stücken entwickelte jeder der beiden Autoren, die bis zu Jandls Tod eng verbunden blieben, eine sehr eigene Poetik. Jandls Leidenschaft galt der Struktur, der Verknappung unter allen Umständen, Mayröcker läßt die Sprache aus sich selbst heraus erzählen. Dass sie auf alles Lineare verzichten kann, beruht auf einer seltenen Kraft der Imagination. »Ich lebe in Bildern«, beschreibt sie ihre Arbeitsweise, »ich sehe alles in Bildern, meine ganze Vergangenheit, Erinnerungen sind Bilder. Ich mache die Bilder zu Sprache, indem ich ganz hineinsteige in das Bild. Ich steige solange hinein, bis es Sprache wird.« In ihrem neuen Hörspiel »Kabinett Notizen nach James Joyce« sind es Fragmente des Werks und der Biographie von Joyce, denen Friederike Mayröckers Sprache sich nähert, die sie umkreist und solange hineinsteigt, bis seine Bilder mit ihrer Sprache verschmelzen.
Donnerstag, 24.Januar | 21:03 | SWR2| ca. 56 Minuten
»Der Affe« von Katja Reinicke
Zwei Journalisten interviewen den amerikanischen Präsidentschaftskandidaten Adam Smith, der ein zukunftshumanistisches Programm verkündet. Damit ist er sich seines Wahlsiegs sicher. Allerdings hat er nicht damit gerechnet, dass die beiden ein dunkles Kapitel seiner Vergangenheit ans Licht bringen könnten: Smith war Student am Genforschungs-Institut eines gewissen Professor Benrath und wirkte dort an Gen-Experimenten mit. Als sein Kommilitone Norman Miller spurlos verschwand und der Professor kurze Zeit später in die Psychiatrie eingewiesen wurde, zerplatzte der Traum. In Millers Tagebuchaufzeichnungen finden sich Notizen zu Kreuzungsversuchen zwischen Menschen und Affen, die eine Art Übermensch züchten sollten: Der Intellekt des Menschen paarte sich synthetisch mit der gesteigerten Wahrnehmungsfähigkeit und der Kraft des Tiers. Offenbar hatten sich Miller und Smith für Selbstversuche zur Verfügung gestellt aber nur einer hat überlebt. Denn da kam die Libido insSpiel: Norman verliebte sich in Theresa, die Tochter Benraths. Das weckte Adams Eifersucht, außerdem wollte Benrath seine wohlerzogene Tochter nicht dem unzivilisierten, triebgesteuerten Affenmenschen überlassen ... Ein Science-Fiction-Krimi als zeitgemäße Variation desFrankenstein-Stoffs, mit philosophisch-hirnphysiologischen Überlegungen zur conditio humana.
Mittwoch, 13. Februar | 20:00 Uhr | NDRkultur | ca. 73 Minuten
»Der Eunuch von Konstantinopel« von Zülfü Livaneli
Eingemauert in einem der tausend Zimmer seines Palastes in Istanbul, erwartet der "Padischah", ehemals Sultan und allmächtiger Herrscher über das Osmanische Reich, sein Schicksal. Eine Intrige seiner venezianischen machttrunkenen Mutter hat ihn zu Fall gebracht. Die einzige Verbindung des Herrschers zur Außenwelt ist sein schwarzer Diener "Habesch Aga". Aus Abessinien entführt, kastriert und zum Sklaven gemacht, stieg er durch Gehorsam und Gelehrsamkeit zum Obereunuchen des Harems auf. Er mutiert nun zum Meister seines ehemals blutrünstig regierenden Herrn und wittert die einmalige Chance, zum Großwesir aufzusteigen. Der spannend wie ein Krimi erzählte erste Roman des prominenten türkischen Sängers und Filmemachers eröffnet pittoreske Einblicke in eine der düstersten Epochen der osmanischen Geschichte und zeigt die selbstzerstörerischen Mechanismen eines totalitären Machtsystems.
Donnerstag, 15.Februar | 20:04 Uhr | SR | ca. 57 Minuten
»Die Legende vom heiligen Trinker« von Joseph Roth
Die zweisprachige Hörspielproduktion führt uns ins Paris von 1934.Hier,wo Joseph Roth als Emigrant in elender Lage lebte, entstand kurz vor seinem Tod die Erzählung vom heimatlosen Trinker Andreas aus Schlesien,dem unter den Brücken der Seine doch noch ein Wundergeschieht: Ein Fremder gibt ihm 200 Francs, viel Geld füreinen Obdachlosen, der nichts zu verlieren hat als seine Ehre. Deshalb will Andreas das Geld nur unter einer Bedingung annehmen: Er wird es der Heiligen Therese spenden. Doch erstmal gibt er das Geld aus für ein gutes Essen mit Wein, für eine Zeitung und sogar für einen Friseurbesuch am nächsten Morgen. Schon wieder ein Glückstag: Andreas findet Arbeit und verdient 200 Francs. Nun wird er, wie versprochen, das Geld zurückgeben, pünktlich zur Heiligen Messe am Sonntag. Oder gleich nach dem nächsten Pernod
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