Wer beim Lesen unseres Literatur-Aufmachers richtig Lust auf Hörspiele
bekommen hat und vielleicht sogar mit dem Gedanken spielt selbst eines zu
verfassen, sollte sich unbedingt näher mit www.hoerspiel.com befassen.
Die seit 1997 existierende Seite des Ludwigburgers Jürgen Gisselbrecht,
die nun im neuen Gewand auftritt, bietet an, Hörspiele anzuhören,
runterzuladen und sogar hochzuladen ....
Computer Bild Internet-Wegweiser
»Terminplaner für Hörspiel Fans
Mit dem Hörspiel-Terminplaner können Sie Ihre Woche so gestalten,
dass Sie keine einzige von einem deutschen Radiosender gesendete Produktion
verpassen. Eine Auswahl kann auch nach Kategorien wie Kriminalhörspiel,
Neu oder Mundart getroffen werden. Für historisch
Interessierte ist hier die Geschichte des Hörspiels dokumentiert, für
Wissbegierige gibt es ein Hörspiellexikon, für Sammler einen Hörspielflohmarkt
und eine Hörbar mit Ausschnitten aus Hörspielen von
Laien und Profis. Stöbern Sie selbst!«
»Willkommen
im Hörspiel-Netz
In Hunderten Stunden Arbeit und auf eigene Kosten hat der Hamburger Web-Master
Jürgen Gisselbrecht vor vier Jahren Tausende von Daten rund um das
deutschsprachige Hörspiel ins Internet gestellt: www.hoerspiel.com.
Hallo, liebe Hörspielfreunde und -freundinnen! Hut ab vor dieser
Seite und weiter so! schreibt George aus Berlin mit frohen Grüßen
aus der Stadt der LoveParade. Auch Michael ist sehr angetan: Diese
Seite hatte ich schon lange gesucht, weiter so, ich bin schwer begeistert!,
mailt er aus Osnabrück. Die Briefe von George, Michel und etwa Werner
aus Trier findet man auf einer Internet-Seite, die speziell dem deutschsprachigen
Hörspiel gewidmet ist: www.hoerspiel.com.
1997 wurde sie von Jürgen Gisselbrecht, studierter Kunst- und Literaturwissenschaftler,
in Hannover aufs World Wide Web geschickt. Zugleich Hörspiel- wie Online-Profi,
überzeugt Gisselbrechts Web-Site durch ihren gelungenen und überschaubaren
Internet-Auftritt:
So führt die Rubrik Geschichte sogleich in das Wer,
Wie, Was, Wieso, Weshalb und Warum des Hörspiels, hier kann man
auch erfahren, wer eigentlich Schwitzke ist Heinz Schwitzke
gilt als Papst des literarischen Hörspiels oder eine Liste der
derzeit aktuellen Hörspielpreise aufrufen; unter dem Stichwort Praxis
kann man mit Autoren oder Regisseuren plaudern oder auch Hörspieltexte
abrufen, im Flohmarkt ein verschollen geglaubtes Hörspiel
ausfindig machen oder selbst anbieten. Unter der Rubrik Sender
sind alle Radiostationen aufgelistet, per Mausklick kann man hier das Hörspielheft
seines Lieblingssenders bestellen, Hör-Bar bietet Hörspiele
in voller Länge zum Mithören oder Herunterladen an.
In Hunderten von Stunden hat der Autor, dessen Herz fürs Hörspiel
schlägt, die enorme Datenmenge gesammelt, hat auf eigene Kosten
Speicherplatz gemietet und hofft derzeit auf Sponsoren, die ihm einen
Teil der Kosten finanzieren. Bei den ARD Sendern, die dabei sind,
den Hörbuch-Boom zu verschlafen, stieß Gisselbrecht auf
taube Ohren (HR: Kein Geld) und auch die Hörbuch-Verlage
wiesen auf ihre knappen Mittel hin. Dabei registriert Jürgen Gisselbrecht
täglich bis zu 200 Zugriffe auf seinen Seiten, seit Einführung
von www.hoerspiel.com sind es mehr als 125.000 Interessenten, die sich dort
eingeklickt haben, Tendenz steigend.«