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Foto: Sven Stricker © |
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| 2007 |
Pascal Mercier: »Nachtzug nach Lissabon«
Ingomar von Kieseritzky: »Gottes Leimrute«
Qiu Xiaolong: »Tod einer roten Heldin«
Michael Schneider: »Das Geheimnis des Cagliostro«
Kari Hotakainen: »Aus dem Leben eines unglücklichen
Mannes« |
| 2006 |
Günter Eich: »Träume« (vierter Traum)
Robert Harris: »Pompeji«
Sibylle Berg: »Das wird schon. Nie mehr lieben!«
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| 2005 |
Charles Dickens: »Oliver Twist«
Zülfü Livaneli: Der Eunuch von Konstantinopel
Donna Leon: Beweise, daß es böse ist
Jiri Ort: Du bist mein, wo Du auch mein bist
Daniel Defoe: Robinson Crusoe |
| 2004 |
Paul Barz: Der Schimmelreiter
Bram Stoker: Dracula |
| 2003 |
Eric-Emmanuel Schmitt: Oskar und die Dame in Rosa
Henning Mankell: Vor dem Frost
Alexandre Dumas: Die Drei Musketiere |
| 2002 |
Robert L. Stevenson: Die Schatzinsel |
| 2001 |
Morton Rhue: Die Welle
Gudrun Pausewang: Die Wolke |
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Sven Stricker über das Hörspiel (machen) >
Das Hörspiel war für mich nie ein schräges
Begleitmedium des eigentlichen Kulturbetriebs, sondern immer schon erste
Wahl. Theater oder Film haben mich nur als Konsument interessiert, machen
wollte ich ausschließlich Hörspiele. Die Möglichkeit, mit
lediglich drei Ebenen (Stimmen, Geräuschen und Musik) ganze Welten
in die Köpfe der Hörer zu projezieren, war für mich immer
schon von größtem Reiz - gerade, weil es bei mir selbst schon
seit der Kindheit so gut funktioniert hat.
Je länger ich das mache, desto klarer wird mir aber, dass die alles
entscheidende Ebene das Schauspiel ist. Du kannst mit Geräuschen und
Musiken wirbeln, abstrakt sein, realistisch sein, schnell schneiden oder
bedächtig, hart kontrastieren oder weich verblenden - das ist alles
egal, wenn der schauspielerische Ausdruck nicht stimmt. Technische Perfektion
allein wird einen immer kalt lassen. Anders herum berührt das minimalistischte
Hörspiel, wenn die Schauspieler berühren.
Deswegen versuche ich auch weiterhin hartnäckig, das X-en, also das
nachträgliche Hereinschneiden von Schauspielern, zu vermeiden. Schauspieler
müssen miteinander proben, sich aufeinander einlassen und danach vor
dem Mikrophon miteinander agieren, zumal der spannendste Moment oftmals
der ist, in dem nichts gesagt wird. Pausen kann man aber nicht nachträglich
im Schnitt verordnen, sie müssen aus einer Haltung heraus entstehen.
Alles andere wirkt meistens unbeseelt und läßt kalt.
Die immer stärker werdende Präsenz von Verlagen wie dem Hörverlag
sehe ich uneingeschränkt positiv. Bei allen wirtschaftlichen Interessen
erschließen sie dem Hörspiel neue Hörer und bringen der
Kunstform auf lange Sicht vielleicht endlich die Anerkennung, die sie verdient.
Es wird Zeit, dass man nicht länger erklärend von diesem furchtbaren
Begriff "Kino im Kopf" spricht, so als wäre das Hörspiel
des kleine Bruder des Films, fast so spannend, nur leider ohne Bilder. Das
Hörspiel funktioniert aber ganz anders und es gibt noch viele potentielle
Hörerschaften jenseits des Trash-Lagers, in denen das verankert werden
muss. Die Verlage haben (finanzielles) Interesse daran, das Hörspiel
aus seinem Elfenbeinturm - der gleichzeitig nichts als eine Nische ist -
zu entführen und populärer zu machen. Das ist auch mein Interesse.
Dadurch leidet auch nicht zwangsläufig die Qualität.
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1970
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in Tönning geboren. |
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1990
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Abitur, in Mülheim an der Ruhr |
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Studium der Literaturwissenschaften in Essen. |
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Studienbegleitend journalistisch tätig für verschiedene
Zeitungen und Magazine, hauptsächlich über Hörspiele
und Musik. |
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Volontariat bei Ravensburger Musik & Video, anschließend
Redakteur und Regisseur für die dortigen Kinderhörspiele.
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seit 2001
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Selbstständig als Bearbeiter und Regisseur für Hörspiele,
Features und Lesungen. |
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seit 2002
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Herausgeber des Hörbuchprogramms von Droemer Audio. |
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Sven Stricker lebt und arbeitet in Hamburg. |
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Auszeichnungen:
»Deutscher Hörbuchpreis«
»Hörspiel des Monats«
Publikumspreis beim »Hörspielkino unterm Sternenhimmel«
diverse »Hörspiel-Awards«
diverse Titel auf der »hr2-Hörbuchbestenliste»
diverse Tiele auf der Bestenliste der »Deutschen Schallplattenkritik« |
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Hörproben
von Sven Stricker  |
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Internetseite
von Sven Stricker  |
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