Meine Existenz ist eine andere, ich existiere nur, wenn ich schreibe, ich
bin nichts, wenn ich nicht schreibe, ich bin mir selbst vollkommen fremd,
aus mir herausgefallen, wenn ich nicht schreibe. (...) Es ist eine seltsame,
absonderliche Art zu existieren, asozial, einsam, verdammt, es ist etwas
verdammt daran.", Ingeborg Bachmann
Leben und Werk
1926
in Klagenfurt geboren als ältestes von drei Kindern des Lehrers
und späteren Hauptschuldirektors Mathias Bachmann und seiner
Frau Olga.
1945
Studium der Philosophie, Psychologie und Germanistik. Sie lernt
persönolich Paul Celan, Ilse Aichinger und Klaus Demus kennen.
1950
Promotion zum Dr. phil. mit einer Arbeit über (oder viel mehr
gegen) Martin Heidegger.
1952
Literarische Durchbruch bei einer Lesung der Gruppe 47 sie
wird als die »erste Medienautorin« im deutschen Sprachraum
genannt.
1953
Literaturpreis der Gruppe 47 für den Gedichtband »Die
gestundete Zeit«.
1956
Bremer Literaturpreis für den Gedichtband »Anrufung des
Großen Bären«.
Dramaturgin beim Bayerischen Fernsehen in München.
1958
bis 1964 Beziehung mit Max Frisch.
1959
Hörspielpreis der Kriegsblinden für »Der gute Gott
von Manhattan«.
Dozentin der neugegründeten Gastdozentur für Poetik an der
Universität Frankfurt am Main.