Frisch Max

Leben und Werk
1911   in Zürich geboren. Vater, Franz Bruno Frisch ist Architekt. Mutter, Karolina Bettina Frisch.
1930   bis 1932 Studium der Germanistik an der Universität Zürich. Nach dem Tod des Vaters muss Frisch aus finanziellen Gründen das Studium vorzeitig abbrechen.
Korrespondent für die »Neue Züricher Zeitung«.
1934   Sein erster Roman »Jürg Reinhart. Eine sommerliche Schicksalsfahrt« wird veröffentlicht. Aus Selbstzweifel an seinem Schreiben verbrennt er aber alle anderen bis dahin entstandenen Manuskripte.
1936   bis 1941, Studium der Architektur – Abschluss als Diplomarchitekt.
1940   »Blätter aus dem Brotsack. Tagebuch eines Kanoniers« werden veröffentlicht – Verarbeitung seiner Erfahrungen im Militärdienst während des Kriegsbeginns.
1942   Eigenes Architekturbüro in Zürich.
Frisch heiratet Gertrud Constanze von Meyenburg und bekommt mit ihr drei Kinderr, 1943 (Ursula) und 1949 (Charlotte) sowie einen Sohn 1944 (Hans Peter) – 1959 Scheidung.
1946   »Nun singen sie wieder«, sein erstes Drama entsteht.
1954   Sein erster Roman »Stiller« wird veröffentlicht – literarischer Durchbruch. In diesem Roman, wie auch in späteren Werken wie "Homo faber" (1957) und "Mein Name sei Gantenbein" (1964) thematisiert Frisch die Identitäts-Problematik sowie die schwierige Akzeptanz des eigenen Ichs.
1955   Auflösung des Architekturbüros, Frisch lebt ab jetzt als freier Schriftsteller in Zürich.
1958   bis 1963 Beziehung mit Ingeborg Bachmann.
Georg-Büchner-Preis.
Uraufführung von »Herr Biedermann und die Brandstifter« im Züricher Schauspielhaus – erster Bühnenerfolg.
1961   Uraufführung von »Andorra« im Züricher Schauspielhaus – erster internationaler Theatererfolg.
1968   bis 1979 Ehe mit Marianne Oellers.
1975   Autobiographische Erzählung »Montauk« – Frischs thematisiert darin die Beziehung zu Ingeborg Bachmann.
1976   Friedenspreis des Deutschen Buchhandels
1991   Max Frisch stirbt in Zürich an Krebs.
 
Hörspiele
Meilensteine des Hörspiels »Rip van Winkle« (BR/RB/SWF 1953)
Meilensteine des Hörspiels »Herr Biedermann und die Brandstifter« (BR 1953)
Meilensteine des Hörspiels »Eine Lanze für die Freiheit« (BR 1955)
Meilensteine des Hörspiels »Triptychon« (DLF/SDR/SFB/WDR 1979)