| »you wish to see, listen; hearing is a step toward vision.«
Bernhard von Clairvaux.

Foto: Jürgen Gisselbrecht © |
| »Ich hasse es, wenn Regisseure so tun, als wäre das fertige Hörspiel Ergebnis eines Planes (den sie »Konzeption« nennen), wo es doch nichts anderes ist, als organisierter Zufall. Ich mag die Schauspieler, weil sie Sachen können (und machen) die ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen kann.
Ich glaube, dass das Neue oft das ganz Alte ist. Ich glaube nicht an die modische Recycle-Kunst. Auch Rap Techno und Hip-hop-Avantgarde genannt. Ich begreife sie als aktuellen Ausdruck einer umfassenden Verzweiflung darüber, dass es keine Widerstände gegen gar nichts mehr gibt. Aber eben nur als aktuellen Ausdruck. Dem ein anderer aktuellerer Ausdruck folgen wird.«, Walter Adler |
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| Leben und Werk |
| 1947 |
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in Dümpelfeld bei Adenau/Eifel geboren.
Kindheit u. Schule in Mayen/Eifel.
Industrie-Kaufmannslehre in Andernach/Rhein. |
| 1966 |
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Studium an der Schauspielschule Bochum. |
| 1969 |
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bis 1971 als Regieassistent [Hörspiel] beim Südwestfunk Baden-Baden. |
| 1971 |
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freier Autor und Regisseur für Hörspiel und Theater.
Filmjournalistische Arbeiten für die FilmRedaktion WDR III.
Regiearbeiten am Schauspiel Frankfurt, Schauspiel Köln, Staatstheater Karlsruhe, Theater Arnheim, Soho Poly London und dem Düsseldorfer Schauspielhaus. |
| 1976 |
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Hörspielpreis der Kriegsblinden für »Centropolis«. |
| 1978 |
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Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium der Stadt Köln. |
| 2001 |
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Gastprofessur an der HBK Braunschweig.
Mitglied der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste, Frankfurt aM. |
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Seit 1971 führt Walter Adler in über 200 Hörspielen Regie, zahlreiche Hörspiel-Bearbeitungen und eigene Hörspiele. |
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Interview mit Walter Adler  |
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| Hörspiele (u. a.): |
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»Centropolis«
(Autor und Regie, WDR/SFB/BR 1974) |
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»Frühstücksgespräche in Miami«
(Autor: Reinhard Lettau, SDR/HR/WDR 1978 |
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»Geh nicht nach El Kuwehd«
(Autor: Günter Eich, HR/NDR/WDR 1978) |
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»Triptychon«
(Autor: Max Frisch, DLF/SDR/SFB/WDR 1979) |
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»Betrachtungen eines Schweins«
(Autor: Raymond Cousse, SDR 1981) |
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»Der Kipplinger-Report«
(Autor und Regie, HR/WDR 1985) |
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»Die Vollendung der Duldsamkeit«
(Autor und Regie, HR/BR 1991) |
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»Merlin oder Das wüste Land«
(Autor: Tankred Dorst, MDR 1993) |
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»Anna Marx«
(Autorin: Christine Grän, SWF 1993-1999) |
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»Hochzeitsreise«
(Autor: Vladimir Sorokin, SDR 1995) |
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»Der Krieg geht zu Ende – Chronik für Stimmen – Januar bis Mai 1945«
(Autor: Walter Kempowski, HR/BR/NDR/SWF 1995) |
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»Die schwarze Dahlie«
(Autor: James Ellroy, WDR 1996) |
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»Der Wert des Menschen«
(Autor: François Emmanuel, HR 2001) |
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»Der fremde Tibeter«
(Autor: Eliot Pattison, WDR, 2003) |
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»Caruso singt nicht mehr«
(Autorin: Anne Chaplet, BR 2003) |
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»Apeiron«
(Autor: Michael Esser, NDR/WDR 2003) |
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»20.000 Meilen unter den Meeren«
(Autor: Jules Verne MDR/RB 2003) |
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»Otherland«
(Autor: Tad Williams, HR 2004) |
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»Treppenhaus mit braunen Kacheln«
(Autor: Jürgen Becker, WDR 2005) |
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»Schneesterben«
(Autorin: Anne Chaplet, BR 2006) |
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»Der eigentliche Zweck des Krieges«
(Autor und Regie, WDR 2008) |
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»Das Treibhaus«
(Autor: Wolfgang Koeppen, hr-SWR-WDR 2009) |