Hörspiel und Internet

Wie kann das Hörspiel vom Internet partizipieren?
Wie ist die Zukunft des Hörspiels?
hoerspiel.com (Jürgen Gisselbrecht) im Interview mit:
     
Interviews Adler
Walter
 

Jahr: 2000
Dauer: 5:23 min
© hoerspiel.com

Autor, u.a. »Otherland«

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»… ich nutze das Internet um Manuskripte zu verschicken oder zu erhalten (…) Internet als Bibliothek (…) wäre natürlich schön wenn die Rundfunkanstalten ihre Textarchive ins Internet stellen würden (…) Hörspiele ins Netz legt, Ausschnitte, akustische Momentaufnahmen (…) Demokratisierung der Kultur im Internet möglich (…) Hörspiel im Internet kann alles sein, Auseinandersetzung mti einem Text, einer Radiomeldung (…) ich denke auch in der ARD wird es einen Wandel geben (…) auch in der ARD wird es dann Dramaturgen geben, die keine angst haben vor Computer und Internet (…) Hörspielabend der gleichzeitig im Radio und im Internet laufen sollten, konnten es aber in der ARD nicht durchsetzen.« 

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Interviews Ammer
Andreas
 

Jahr: 2000
Dauer: 4:47 min
© hoerspiel.com

Autor, Regisseur, u.a. »Spaceman ’85«

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»… Internet fast alles an Soundsachen so zu finden ist (…) Skeptisch bin ich immer das was neue Hörer betrifft (..) ab jetzt bin ich Hörspiel-Fan (…) ich glaub nicht das jedes neues Medium gleich eine neue Kunstform hervorbringt (…) das ich den ganzen Sendern nicht gestatte meine Hörspiele einzustellen (…) deshalb glaube ich nicht daran neue Hörerschichten zu schaffen (…) Radio das was Zuhause läuft gibt es quasi ja gar nicht mehr, ist verkümmert (…) absolute Illusion das das Hörspiel anders existiert als zufällig vorbeikommender Autofahrer hört es, Nachrichten können es nicht sein.«

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Interviews Bangs
Alan
 

Jahr: 2000
Dauer: 4:33 min
© hoerspiel.com

Musiker

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»… ich habe mich von Anfang an sehr für das Internet interessiert, einfach die Möglichkeiten, die es bietet (…) es wird nicht mehr wichtig sein woher man kommt (…) wie alt man ist (…) besonders interessant im Internet Radio zu hören (…) irgendetwas ist dadurch natürlich verloren gegangen (…) es geht aber dabei darum, wie man es benutzt -natürlich (…) aber ich denke, wenn irgend etwas gut ist (…) es findet seinen Weg (…) jetzt kann man das im Internet machen und es gibt , wenn man will 10 Millionen Kopien davon, wenn man will – also das ist schon eine tolle Sache!« 

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Interviews Haarmann
Ralf
 

Jahr: 2000
Dauer: 3:50 min
© hoerspiel.com

Musiker

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»… ich seh’ ne Gefährdung der Radiosender, das Monopol (…) es gibt die theoretische Möglichkeit seine Arbeiten vorzustellen und das ist bei einem Sender nicht so einfach (…) sozusagen so ne Art Autonomie am Markt vorbei, wieder inhaltlich arbeiten zu können (…) Schwierigkeit adäquate Summen herauszuholen (…) Hörspielmacher reden mit Hörspielmacher (…) und das kann ja das Internet machen (…) und er sieht auf der Internetseite, die und die Komponisten (…) und vielleicht kann daraus ja etwas entstehen.« 

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Interviews Hörburger
Dr.
Christian

Jahr: 2007
Dauer: 4:34 min
© hoerspiel.com

Hörspiel- und Fernsehkritiker, bis 2001 gehörte er der Jury des Hörspielpreises der Kriegsblinden an.

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»…Hörer als Produzent auftreten (…) ein Hörspiel im Internet idealerweise fortschreiben (…) im Internet demokratischere Form des Hörspiels entwickeln (…) es bedarf gewisser Fertigkeiten die ich beherrschen muss, sonst funktioniert es nicht, wird es (das Hörspiel) nicht schön (…) ich hätte gerne eine gute, angenehme Qualität (…) ich sehe die Chance, dass das Öffentlich-Rechtliche Radio neu über sich selbst nachdenkt (…) Open-Content, Schritt für Schritt weiter zu etablieren, auch bei den Öffentlich-Rechtlichen »

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Interviews Koppelmann
Leonhard

Jahr: 2006
Dauer: 7:44 min
© hoerspiel.com

Regisseur, u.a. »Wassermusik«

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»… nachhaltig unsere Distributionsformen verändern wird (…) das man sich ablöst von Zeitschienen (…) zu einem Zeitpunkt abrufen kann, der für mich opportun ist (…) das ist eine Chance, die einen ganz wesentlichen Impakt auf unsere Gestaltungsspielräume haben kann (…) kann ich Refinanzierung gewährleisten (…) Künstler der Grundlage beraubt (…) es muss ein Umlagesystem hergestellt werden (…) ein Publikum zu erreichen, das man nicht erreicht hat, oder immer weniger erreicht hat (…) das Hörspiel aus den Nischen befreien (…) dann wird man merken, das man mit einem Hörspiel auch ein Millionenpublikum erreicht (…) ein bisschen die Angst, das die Öffentlich-Rechtlichen die Signale falsch bewerten.«
Leonhard Koppelmann spricht über seine Regiearbeit.

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Interviews Lipki
Edgar

Jahr: 2000
Dauer: 4:48 min
© hoerspiel.com

Autor, u.a. »Civil Landing«

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»… Die Situation des Hörspiels ist sicherlich im Wandel begriffen (…) das Bedürfnis nach Grenzbereichen im Audio-Bereich sehr stark da ist (…) was man im Moment ins Netz gibt ist für die Verwertung weg (…) ein Wendepunkt an den wir kommen, weil das historische Hörspiel (…) das wird an seine (…) Grenzen kommen. (…) da werden wir neue Formen entwickeln müssen (…) deshalb wird es nicht unbedingt ein Konkurrenzprodukt werden (…) ich würd eher das Wort (Hörspiel) ersetzen um diese Geschichte nicht in ein neues Medium zu nehmen (…) wir müssen die Voraussetzung schaffen, dieses ältere und mittlerweile in die Jahre gekommene Medium (Hörspiel)zu erneuern.«

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Interviews Meißner
Jochen

Jahr: 2000
Dauer: 4:02 min
© hoerspiel.com

Kritiker, u.a. epd

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»… ich recherchiere auch im Netz wenn ich Infos über Autoren brauche (…) wenn man Sachen runterziehen kann in einer vernünftigen Qualität (…) das man natürlich ähnliche Strukturen hat von Wiedererkennbarkeit wie ein Sender (…) wie kriegen die Autoren es bezahlt – schlichtweg (…) soll man es umsonst ins Netz stellen? (…) nur ein weiterer Distributionsweg.«

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Interviews Schaeffer
Norbert

Jahr: 2000
Dauer: 3:53 min
© hoerspiel.com

Regisseur, u.a. »Die nackten Masken«

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»… es ist eine riesige Bibliothek, in der ich stöbern kann (…) ich wüßte nicht wer mich da bezahlen soll (…) hochinteressante Sache um Hörspiele vorzustellen (…) das Internet selbst ist ja ein riesiges Hörspiel (…) ich finde es ganz spannend wenn die ARD ihre Gesamtproduktion da rein stellt zum runterladen, zum selber Brennen (…) es wird immer ein Bereich von Hörspiel geben bei der Sie eine realworld, real person brauchen (…) aus der Lebenserfahrung entstehen die Stücke (…) im Internet verflüchtigt sich diese Persönlichkeit gegen Null.«

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